Wie du das richtige Yoga Retreat findest – und warum Bauchgefühl allein nicht reicht
- Admin

- 27. Mai
- 6 Min. Lesezeit
Es gibt diesen einen Moment. Du scrollst durch Instagram, siehst ein wunderschönes Retreat am Meer, Menschen in Leinenkleidung, Sonnenuntergänge, Smoothie Bowls und denkst dir: Ja. Genau das brauche ich gerade. Und ehrlich? Ich verstehe das komplett. Ein Yoga Retreat kann unglaublich transformierend sein. Es kann dir helfen runterzufahren, dich wieder mit dir selbst zu verbinden, neue Energie zu tanken oder einfach mal wieder richtig zu atmen. Aber: Nicht jedes Retreat passt zu jedem Menschen.
Ich habe inzwischen fast 30 Retreats organisiert und begleitet – von kleinen intimen Gruppen bis hin zu größeren Retreat Experiences an besonderen Orten. Und wenn ich eines in den letzten Jahren gelernt habe, dann das: Nicht das schönste Hotel macht ein Retreat unvergesslich. Sondern die Energie, die Menschen, die Atmosphäre und wie du dich dort fühlst. Ich habe erlebt, worauf Teilnehmer:innen wirklich achten, was am Ende in Erinnerung bleibt und welche Dinge darüber entscheiden, ob ein Retreat einfach „nett“ war – oder wirklich etwas verändert hat.
Und genau deshalb möchte ich heute mit dir teilen, worauf du wirklich achten solltest, bevor du ein Yoga Retreat buchst. Nicht nur die schönen Bilder zählen – sondern vor allem, wie du dich dort fühlen wirst.
1. Frag dich ehrlich: Was brauchst du gerade wirklich?
Bevor du überhaupt nach einem Retreat suchst, frag dich:
Möchte ich entspannen?
Möchte ich tiefer in Yoga eintauchen?
Brauche ich Ruhe oder eher Inspiration?
Möchte ich alleine reisen oder neue Menschen kennenlernen?
Suche ich eher Wellness oder persönliche Entwicklung?
Viele buchen nach Optik – aber das Gefühl vor Ort entscheidet darüber, ob ein Retreat wirklich gut für dich ist. Ein gutes Yoga Retreat holt dich genau dort ab, wo du gerade im Leben stehst. Wenn du dir nicht sicher bist, ob eines meiner Retreats zu dir passt, ruf mich gerne einfach an. In einem Gespräch lassen sich alle Fragen ganz leicht klären.
2. Schau dir den Stil des Yoga Retreats genau an
Nicht jedes meiner Yoga Retreats ist gleich. Und nicht jedes Retreat, das „für alle Level“ sagt, fühlt sich auch wirklich für alle passend an. Manche lieben einen klaren strukturierten Tagesplan. Andere möchten ausschlafen, ans Meer und ohne Druck praktizieren. Beides ist vollkommen okay. Du solltest nur wissen, was zu dir passt.
Achte darauf:
Welcher Yogastil wird unterrichtet?
Gibt es eher ruhige Sessions oder intensive Flows?
Wie sieht der Tagesablauf aus?
Ist genug Freizeit eingeplant?
Geht es eher spirituell, sportlich oder ganzheitlich zu?
Bei meinen Retreats gibt es am Morgen immer Hatha Yoga und Abends Yin Yoga, ab und zu auch Yoga Nidra und ein Sound Bath. Die Stunden haben auch immer ein auf das Retreat oder den Ort abgestimmte Thema. In Bali sind es z.B. die hinduistischen Götter, in Peru die Chakren, auf den Azoren die fünf Elemente und beim Ayurveda Retreat üben wir abgestimmt auf die drei Doshas
3. Die Energie der Lehrerin oder des Hosts ist entscheidend
Das ist wahrscheinlich einer der wichtigsten Punkte überhaupt. Du verbringst mehrere Tage mit dieser Person. Ihre Energie prägt das gesamte Erlebnis. Denn Yoga ist persönlich.
Deshalb empfehle ich immer:
Lies nicht nur die Beschreibung.
Schau dir Videos an.
Höre Podcasts.
Lies Bewertungen.
Frag dich: Würde ich mit dieser Person gerne einen Kaffee trinken gehen?
Ein Retreat fühlt sich am schönsten an, wenn du dich sicher, gesehen und willkommen fühlst. Genau deshalb ist mir bei meinen eigenen Retreats immer wichtig, dass sich niemand „perfekt“ fühlen muss. Du musst weder besonders spirituell sein noch super flexibel. Du darfst einfach du selbst sein. Was ich dir von Herzen empfehlen kann: Nutze die Möglichkeit, vorab schon mal eine Yogastunde bei deinem Retreat Host zu machen. Ich biete meinen Retreat-Teilnehmerin immer an, eine Online oder Präsenzstunde mitzumachen, einfach um zu schauen, ob ihnen meine Arte Yoga zu unterrichten gefällt.
4. Kleine Gruppen machen oft einen riesigen Unterschied
Natürlich können große Retreats toll sein. Aber kleinere Gruppen schaffen häufig mehr echte Verbindung. Du bekommst mehr individuelle Betreuung, tiefere Gespräche und oft eine viel entspanntere Atmosphäre. Wenn dir echte Gemeinschaft wichtig ist, achte unbedingt darauf, wie viele Teilnehmer:innen geplant sind. Manchmal entsteht die Magie eben nicht im Luxus-Hotel – sondern beim gemeinsamen Frühstück nach der Morgenpraxis.
Bei meinen Yoga Retreats liegt die Gruppengröße meist zwischen 6 - 16 Personen, das Malediven Yoga Retreat ist immer etwas kleiner und die größeren Gruppen habe ich meistens bei dem Yoga Retreat auf Bali. Erkundige dich gerne vor deiner Buchung, wie die Gruppe sein wir.
5. Der Ort sollte dich unterstützen – nicht stressen
Ob du von einem Bali Yoga Retreat, einem Nepal Yoga Retreat, einem Südafrika Yoga Retreat oder einem ruhigen Ayurveda Retreat träumst: Der Ort macht einen enormen Unterschied. Viele Menschen wählen ihre Reiseziele inzwischen sehr bewusst. Manche sehnen sich nach tropischer Wärme und Community auf Bali, andere nach Ruhe und Luxus bei einem Malediven Yoga Retreat oder nach echter Entschleunigung während einer Ayurveda Kur.
Und genau deshalb lohnt es sich, nicht nur nach schönen Bildern zu buchen, sondern danach, welche Umgebung dich emotional wirklich unterstützt. Ein Yoga Retreat lebt von seiner Umgebung. Überlege dir:
Möchtest du ans Meer oder in die Berge?
Suchst du Ruhe oder lieber ein bisschen Leben?
Wie aufwendig ist die Anreise?
Gibt es Rückzugsmöglichkeiten?
Viele unterschätzen, wie sehr die Location die gesamte Erfahrung beeinflusst. Ein wunderschöner Ort bedeutet nicht automatisch, dass du dort auch entspannen kannst. Gerade wenn du im Alltag sowieso ständig überreizt bist, kann weniger manchmal deutlich mehr sein. Wenn du dir bei der Wahl deines Yoga Retreats nicht sicher bist, schreibe mir gerne eine kurze WhatsApp Nachricht.
6. Lies das Programm – nicht nur die Überschrift
„Yoga & Healing Retreat“ klingt erstmal wunderschön. Aber was genau bedeutet das? Ein professionell organisiertes Retreat kommuniziert transparent. Und genau das gibt dir schon vor der Buchung ein gutes Gefühl. Oft werden Dinge in der Beschreibung kommuniziert, die dann aber in der Rechnung nicht augeführt werden und später kostenpflichtig dazu gebucht werden müssen.
Schau dir immer an:
Wie viele Yoga Sessions gibt es?
Sind Workshops enthalten?
Gibt es Meditation oder Breathwork?
Ist genügend Freizeit eingeplant?
Sind Mahlzeiten inklusive?
Gibt es versteckte Zusatzkosten?
Seit meinem ersten Yoga Retreat auf den Malediven bin ich bei meinem Programm und den Kosten absolut transparent. Du siehst auf Anhieb, was alles dabei bist, was du kostenpflichtig dazu buchen kannst und ob es noch weitere Kosten gibt.
7. Bewertungen sagen oft mehr als perfekte Bilder
Echte Erfahrungen anderer Teilnehmer:innen sind Gold wert. Achte dabei weniger auf perfekte 5-Sterne-Sätze und mehr auf Dinge wie:
Haben sich die Menschen wohlgefühlt?
War die Atmosphäre herzlich?
Würden sie wieder buchen?
Gab es genug Raum für Individualität?
Auf meinen Retreat Seiten findest du ganz unten auch immer TeilnehmerInnen Stimmen aus den vorherigen Jahren. Für mich ist es immer ein großes Kompliment, wenn mir die TeilnehmerInnen schreiben, dass mein Retreat genau so war, wie auf der Webseite ursprünglich beschrieben und sie sich immer gut aufgehoben gefühlt haben.
8. Das günstigste Retreat ist nicht automatisch das beste
Natürlich spielt Budget eine Rolle. Aber gerade bei Yoga Retreats lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Ein gutes Retreat kann dich nachhaltig verändern. Und manchmal ist genau diese Investition die, die du am meisten spürst.
Oft zahlst du nicht nur für Yoga, sondern für:
Organisation
persönliche Betreuung
Erfahrung
hochwertige Unterkünfte
gutes Essen
eine sichere Atmosphäre
kleine Gruppen
echte Qualität
Ich weiß, dass die Preise für ein Yoga Retreat auf den ersten Blick manchmal hoch wirken können. Gerade wenn man alles zusammenrechnet - Unterkunft, Yoga Sessions, Verpflegung, Flüge und Transfers. Die gute Nachricht. Bei den meisten meiner Retreats musst du nicht alles sofort bezahlen. Du zahlst erstmal nur die Yoga Pauschale, um dir deinen Platz zu sichern und die Kosten für dein Zimmer kommen dann erst zu einem späteren Zeitpunkt dazu. Und ehrlich gesagt: Mir ist wichtig, dass sich Menschen nicht wegen einer einmaligen großen Zahlung gegen eine Erfahrung entscheiden, die ihnen vielleicht gerade unglaublich guttun würde. Deshalb finden wir, wenn nötig, meistens auch gemeinsam eine Lösung. Manchmal hilft schon ein individueller Zahlungsplan oder eine Aufteilung der Kosten über mehrere Monate. Ein Retreat sollte sich unterstützend anfühlen und nicht stressig und dazu gehört für mich auch, offen und menschlich über Geld sprechen zu können.
9. Hör auf dein Bauchgefühl – aber informiere dich trotzdem
Ich glaube sehr an Intuition. Wirklich. Aber ich glaube auch daran, bewusst Entscheidungen zu treffen. Wenn sich ein Retreat stimmig anfühlt UND gleichzeitig professionell organisiert wirkt, transparent kommuniziert und eine klare Energie transportiert – dann ist das meistens ein sehr gutes Zeichen.
Vielleicht ist dein perfektes Retreat ja nur noch eine Entscheidung entfernt
Und falls du jetzt beim Lesen gemerkt hast, dass du plötzlich wieder richtig Lust auf ein Retreat bekommen hast – dann schau super gerne mal bei meinen aktuellen Reisen vorbei. Ich lege bei jedem Retreat unglaublich viel Wert darauf, dass sich die Menschen nicht nur „gut organisiert“, sondern wirklich willkommen, sicher und getragen fühlen. Mit einer Mischung aus Yoga, Verbindung, besonderen Orten, Leichtigkeit und ganz viel echter Atmosphäre. Vielleicht wartet genau dort gerade der kleine Reset auf dich, den du schon länger brauchst.
Lass dich einfach inspirieren und schau, welches Retreat dich gerade ruft!
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